Salzwasser-Pool: Vorteile, Salzelektrolyse und Pflege
Ein Salzwasser-Pool ist kein chlorfreier Pool – er stellt sein Chlor nur selbst her. Eine Salzelektrolyse wandelt im Wasser gelöstes Salz in Chlor um. Das Ergebnis: weiches Wasser, kaum Chlorgeruch und deutlich weniger Arbeit mit Pflegemitteln.
Das Wichtigste in Kürze
- Salzgehalt: je nach Anlage meist 3 – 5 g pro Liter – viel weniger als Meerwasser
- Die Anlage erzeugt laufend Chlor, eine pH-Regelung bleibt nötig
- Ideal kombiniert mit automatischer pH-Dosierung
So funktioniert die Salzelektrolyse
Das Poolwasser fliesst durch eine Elektrolysezelle hinter der Filteranlage. Dort wird aus dem gelösten Salz Chlor gebildet, das desinfiziert und danach wieder zu Salz zerfällt. Das Salz bleibt also im Wasser – nachgefüllt wird nur, was durch Rückspülen, Spritzwasser und Regen verloren geht.
Vorteile und Nachteile
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Kein Nachlegen von Chlortabletten | Höhere Anschaffungskosten |
| Weiches, angenehmes Wasser, wenig Chlorgeruch | pH-Wert steigt durch die Elektrolyse – pH-Minus nötig |
| Konstanter Chlorgehalt | Metallteile und Natursteine müssen salzwasserbeständig sein |
| Geringe laufende Kosten | Zelle muss regelmässig kontrolliert und entkalkt werden |
Pflege eines Salzwasser-Pools
- pH-Wert: Bei der Elektrolyse steigt der pH-Wert. Eine automatische Dosierung mit flüssigem pH-Minus hält ihn bei 7,0–7,4.
- Salzgehalt: regelmässig messen und mit speziellem Poolsalz nachfüllen.
- Chlorwert: trotzdem kontrollieren – Richtwerte im Ratgeber Chlorwert.
- Stosschlorung: Bei starker Belastung kann die Anlage kurzzeitig nicht genug Chlor liefern – dann hilft Chlorgranulat.
Welche Anlage passt?
Die Leistung der Anlage richtet sich nach dem Wasserinhalt des Pools. Moderne Geräte wie die MIDA.Sin Salt kombinieren Salzelektrolyse mit pH-Regelung und App-Überwachung. Wir beraten Sie gerne bei der Auslegung und übernehmen auf Wunsch die Installation.